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Presse & Medien-Chronik des Heikendorfer Yacht Clubs 2010 & 2011

Der Heikendorfer Yacht-Club wurde 1986 gegründet, hat derzeit rund 60 Mitglieder und zusätzlich eine aktive Jugendgruppe mit ca. 25 Jugendlichen, die vorwiegend an das Regattasegeln in Optimisten und Europe-Jollen herangeführt werden.  Weiterhin steht als Vereins- und Jugendfahrtenyacht die „GIYA", eine MAXI 77, zur Verfügung. Sie ist 7,70 m lang und wird in der Segelsaison von Jugendlichen und anderen Interessierten für Ausbildung, Wochenend- und längere Törns genutzt. In Zusammenarbeit mit Grundschulen der Umgebung bietet der HYC86 Kindern, die schwimmen können, die Möglichkeit auf vereinseigenen Optis, segeln zu lernen.  Zum Winterprogramm für Kinder und Erwachsene gehören die theoretische Ausbildung und Knotenkunde auf dem Feuerschiff. Sobald das Wetter es zulässt, geht es aufs Wasser und das Erlernte wird in die Praxis umgesetzt. Einmal im Jahr findet vor Möltenort der Læsø Rende-Cup statt, eine Optiregatta, die auch Anfängern die Möglichkeit bietet, ihr Können zu messen.

Probsteer 30. Juni 2011 (Seite 4)

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Viel Erfolg und Wind beim Læsø Rende Cup
PB. Auch in diesem Jahr fand passend zum Beginn der größten Segelveranstaltung der Welt, der Kieler Woche, der 18. Læsø Rende Cup des Heikendorfer Yachtclubs (HYC) statt. In der Heikendorfer Bucht zeigten 42 Nachwuchssegler in ihren Optimisten bei der zweitägigen Regatta ihr Können.

Bei teils kräftigen Regenschauern und wechselnden Windverhältnissen fuhren sie am Samstag drei Wettfahrten. Hierbei war das ganze Können der Kinder gefordert. Von den drei für Sonntag geplanten Wettfahrten konnten aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse nur eine gesegelt werden. Alle Opti-Seglerinnen und -Segler bewiesen absolutes Durchhaltevermögen und Kampfgeist.

Der Wanderpokal ging in diesem Jahr nicht an die Gewinnerin des Læsø Rende Cups Maru Scheel vom Kieler Yachtclub, sondern wurde dem besten Segler in der Mitte – Mirco Klösel vom Kieler Yachtclub – überreicht. Die besten 15 Segler bekamen zu ihren Urkunden noch einen Pokal.

An dieser Stelle möchte der HYC recht herzlich allen Sponsoren danken. Durch sie war es auch in diesem Jahr wieder möglich, dass alle Segelkindern ein kleines Präsent für ihre Leistungen bekamen.

Kieler Nachrichten - Ostholsteiner Zeitung 28. Mai  2011 (Seite 35)

Probsteer 24. Februar 2011 (Seite 14)

Kieler Nachrichten - Ostholsteiner Zeitung 12. Oktober 2010 (Seite 22)

Auf dem Schiff in den Hafen der Ehe

Mehr als 100 Paare haben sich auf der „Læsø Rende“ trauen lassen – Rauschende Feste und Piratenhochzeit

Heikendorf. So mancher vergleicht die Ehe gern mit einer Reise, auf der eben gelegentlich auch
Stürme zu bestehen sind. Was liegt also näher, als sie auf einem Schiff zu beginnen, das gebaut ist,
Wind und Wetter zu trotzen? In Heikendorf ist dies seit zehn Jahren möglich – mehr als 100
Paare haben sich mittlerweile auf dem dänischen Feuerschiff („Fyrskib No. XV“) mit dem Namen „Læsø Rende“
das Jawort gegeben.

Nein, aufgeregt seien sie nicht gewesen, als das erste Brautpaar zur standesamtlichen Trauung an Bord kam, meint Peter Wilde, zweiter Vorsitzender des Heikendorfer Yachtclubs (HYC). „Wir sollten ja nicht heiraten.“ Der Club ist Besitzer des Schiffes, es dient als Vereinsheim und beherbergt außerdem die Amateurfunker Kiel-Ost M 25.

Auf die Idee, das Schiff als Trauort zur Verfügung zu stellen, kam Clubmitglied Karin Wettern: So kommt etwas Geld in die Kasse, denn die Erhaltung des 33 Meter langen und 124 Jahre alten Schiffes ist teuer. 250 Euro inklusive der 80 Euro Zusatzgebühr für den Standesbeamten kostet eine normale Trauung an Bord, bei der die Clubmitglieder auch den Sekt servieren. Wer mag, kann dazu auch einen Caterer bestellen oder selbst etwas zu essen mitbringen. Mit dem Angebot traf der Verein den Zeitgeist: „Die Wünsche nach besonderen Trauorten sind da“, so Standesamtsleiter Ralf Löhndorf vom Amt Schrevenborn. Außerdem heiraten nach seiner Schätzung nur noch zwei Drittel aller Paare auch kirchlich, der standesamtlichen Trauung komme also eine größere Bedeutung zu. Von den 70 bis 90 Eheschließungen, die Löhndorf und seine Kollegen aus dem Amt Schrevenborn jährlich vornehmen, finden zehn bis 14 an Bord des Feuerschiffes im Möltenorter Hafen statt. Als weitere Orte bietet das Amt neben dem Trauzimmer in der Amtsverwaltung auch das Hörn-Huus in Schönkirchen und das Bürgermeisterbüro in Mönkeberg an.
„Damit das Schiff als Trauzimmer der Gemeinde genehmigt wurde, mussten wir einen genauen Plan einreichen“, erinnert sich Conny Hildebrandt vom HYC, die heute die Anmeldungen entgegen nimmt und mit dem Standesamt koordiniert. Wer sich die Prozedur als besonders romantisch unter freiem Himmel vorstellt, den muss Löhndorf allerdings enttäuschen: Vorschrift ist der geschlossene Raum. Bisherige Ausnahmen davon hätten eher abschreckend gewirkt: Zum einen sei es durch Wind und schlagende Taue im Hafen oft so laut, dass kaum jemand – außer denen ganz vorne – der Rede folgen könnten, zum anderen sei die Ablenkung durch die Umgebung bei dem doch eigentlich als feierlich geplanten Akt einfach zu groß, so der Standesbeamte. Zum anschließenden Anstoßen sei das Deck jedoch ideal. Um sich dort trauen zu lassen, war sein Bruder mit Frau und Gästen sogar aus der Schweiz angereist. Mittlerweile hat die Crew des HYC eine Reihe ganz unterschiedlicher Hochzeiten erlebt: Trauungen im Stundentakt an Daten wie dem 8.8.08 ebenso wie ein rauschendes Fest, bei dem das Schiff mit Blumen und Palmen geschmückt worden war.

Und dann gab es noch die „Piratenhochzeit“ mit verkleideten Gästen. Besonders freuen sich die Clubmitglieder über Kinder: „Es ist Teil der Absicht, dass nachfolgende Generationen wissen, wie so ein Feuerschiff ausgesehen hat“, so Peter Wilde. Das 1886 in Kopenhagen gebaute Holzschiff hatte bis 1971 an verschiedenen Positionen – hauptsächlich bei „Læsø Rende“ im Kattegat – Sturm und Seegang getrotzt. Ob sich diese Beharrlichkeit auch auf die Gäste auswirkt? Peter Wilde: „Wir sind der guten Hoffnung, dass die Ehen, die hier geschlossen werden, auch Bestand haben.“ sel

Infos bzw. Angebote zum Thema "Heiraten auf der "Læsø Rende"" können per E-Mail (heiraten(at)hyc86.de) oder per Telefon bei Conny Hildebrandt (04344-16 97 bzw. 0160-98 86 94 89 (Heikendorfer Yacht Club) bzw. beim Standesamt des Amtes Schrevenborn (Heikendorf) (0431-240914 (Herr Ralf Löhndorf)) abgefragt werden.

Artikel Kieler Nachrichten 12.10.2010 Seite 22

Aktueller Artikel (PDF 400 KB) der Kieler Nachrichten vom 12. Oktober 2010
zum Thema Heiraten auf der Laesoe Rende

Heikendorfer Anzeiger -Mai 2010

Liebe Freunde des HYC‘86!

Der Mai ist gekommen, die segelfreie Zeit ist endlich vorbei. Dies feiern  wir am 8. Mai mit unserem traditionellen Ansegeln.  Um 14.00 treffen sich Mitglieder und Freunde des HYC am Flaggenmast im Yachthafen, um den HYC-Stander zu setzen,  und damit die Segelsaison 2010 zu begrüßen.  Anschließend wird an Bord unseres Feuerschiffs, der Laesoe Rende, ein kleiner Imbiss geboten. 

Außerplanmäßig findet am Sonntag, dem 16. Mai ab 11.00 Uhr ein 5. Backen und statt.  Interessierte Gäste können sich diesmal zum Thema Navigation auf der Kieler Förde informieren lassen (wie beispielsweise AIS, GPS oder die Nutzung der elektronischen Seekarte) und die gewonnen Erkenntnisse gleich in die Praxis umsetzen , denn ab 14.00 können wir mit dem 104-Jahre alten kohlebefeuerten Dampfschiff  „Bussard“ eine Fahrt um den Kieler Leuchtturm  unternehmen (Rückkehr ca. 18.00 Uhr). Alle Seefahrtbegeisterten sind herzlich willkommen und melden sich bitte vorher bei Peter Wilde (Tel. 0431-243102). Ein Unkostenbeitrag von 15 Euro kann bei Abfahrt gezahlt werden.  

Am 25. April hat uns der Küstenbiologe Kai Hoppe einiges über „Glibber im Meer“ erzählt. Gegenstand unserer 4. Backen und Banken Veranstaltung waren nämlich Quallen, ein  hochentwickeltes Nesseltier, das bereits seit über 500 Millionen Jahren unseren Planeten bevölkert. Am 29. April bot uns Karin Wilde dann ihr indisches „Safran-Hühnchen“.

Schon jetzt erinnern wir an unser stets gut besuchtes „Kieler Woche Frühstück“ am 19. Juni (ab 10.00 Uhr). Segelbegeisterte können das Regattageschehen dabei direkt vom Logenplatz der Laesoe Rende aus mitverfolgen und sich von Segel-Experten informieren lassen.
Zu allen Terminen, über die Sie sich auch gerne auf unser umfangreichen Website www.hyc86.de informieren können, steht unser Clubheim, das 124-Jahre alte Feuerschiff Laesoe Rende, zur Besichtigung offen.

Kieler Nachrichten - Ostholsteiner Zeitung 22. April 2010 (Seite 30)

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Von Lyrik über Quallen bis hin zum Törn
Heikendorfer Yacht Club bietet buntes Programm

Heikendorf.
Der Heikendorfer Yacht Club weist auf einige Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen hin und hofft auf Resonanz. Am heutigen Donnerstag wird der Kieler Literaturinterpret Barney Hallmann Texte des deutschen Lyrikers Eugen Roth lesen. Eintritt: zehn Euro. Anmeldungen bei der VHS Heikendorf unter Tel. 0431/245163. Am Sonntag, 25. April, 11 bis 14 Uhr, geht es in der Reihe „Backen und Banken“ in einem Vortrag des Küstenbiologen Kai Hoppe um „Hoch entwickelte Glibber-Quallen in der Ostsee“. Auf dem Speiseplan steht Brathering. In einer außerplanmäßigen „Backen und Banken“-Veranstaltung am Sonntag, 16. Mai, steht ein Törn mit dem 104 Jahre alten Dampfschiff „Bussard“ auf dem Programm. Während einer Fahrt um den Kieler Leuchtturm werden Interessierte etwas über moderne Navigation (AIS, GPS) erfahren. Kostenbeitrag: 15 Euro. Anmeldungen nimmt Peter Wilde unter Tel. 0431/243102 entgegen. Schließlich weist der Heikendorfer Yacht Club darauf hin, dass die Ausstellung des Wasbeker Grafikers Dieter W. Paul noch bis zum 30. April läuft und sonnabends und sonntags, 14 bis 18 Uhr, besichtigt werden kann. Treffpunkt für alle Veranstaltungen ist das Klubheim auf dem ehemaligen Feuerschiff im Heikendorfer Hafen. zm

PROBSTEER - Probsteier Bote Donnerstag, 14. April 2010 (Seite 16)

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Für Kunstinteressierte und Segler
Bilderausstellung auf dem Feuerschiff

jd. Möltenort Im Rahmen des 3. Backen und Banken auf dem Möltenorter Feuerschiff Laesoe Rende wird noch bis zum 30. April eine Ausstellung mit Werken des Wasbeker Künstlers Dieter W. Paul zu sehen sein. Der in Berlin geborene Maler und Graphiker hat seine Werke bereits in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert – doch noch nie auf einem Schiff. Durch den ungewöhnlichen Ausstellungsort – im Bauch des 1887 vom Stapel gelaufenen Feuerschiffs – wirken die Bilder auf eine fast lebendige Weise. „Wenn man genau hinsieht, merkt man, dass die Bilder im Takt der Wellen schaukeln", weist Peter Wilde vom Heikendorfer Yachtclub die interessierten Besucher hin. Die Werke Dieter W. Pauls zeigen Gesichter, Häuser, das Meer, und versuchen, das Auge des Betrachters entlang von Linien und Formen zu führen.

Die Motive sind in Segmente aufgeteilt, der Blick orientiert sich an lebhaften und freundlichen Formen und Farben. Die spezielle Mischtechnik und die Aufteilung in Segmente vermitteln die Poesie des Unfertigen und fordern den Betrachter auf, immer wieder Neues in den Bildern zu entdecken. Am Osterwochenende war das Interesse besonders groß. Bei sommerlichen Temperaturen nutzten viele Spaziergänger die Möglichkeit, sowohl die Ausstellung zu besuchen als auch das 124 Jahre alte Feuerschiff kennen zu lernen. „Wir freuen uns über die vielen Besucher und die Möglichkeit, auch das Feuerschiff ein wenig in den Blickpunkt zu rücken", so Peter Wilde.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. April geöffnet. Öffnungszeiten: Montags 19.30 bis 21 Uhr, mittwochs 10 bis 12 Uhr, freitags 19.30 bis 21 Uhr und an den Wochenenden von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung. Weitere Infos und Anmeldungen bei Peter Wilde unter Tel. 0431 243102.  (
© Artikel & Foto: Jochen Denker (jd))

Kieler Nachrichten - 14. April 2010 (Seite 18 Tipps und Termine - Wochenplaner)

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Erinnerungen an Norddeich-Radio

Dieser weiße Parabolspiegel mit einem Durchmesser von neun Metern, aufgestellt in einer Kieler Gartenanlage, war einst ein weithin sichtbares markantes Signal von Norddeich Radio, eine der bedeutendsten deutschen Küstenfunkstellen. Fast 100 Jahre lang wurden von der Station in Ostfriesland Funktelegramme in alle Welt verschickt und Gespräche hauptsächlich zu Schiffen in den sieben Weltmeeren aufgebaut. Bis Norddeich Radio am 31. Dezember 1998 aufgegeben wurde, war der UKW-Sprechfunk für alle Segler in Nord- und Ostsee wichtigstes Kommunikationsmittel auch im Seenotfall. Über die letzten Tage der Küstenfunkstelle Norddeich Radio berichtet am Freitag der Amateurfunker Mathias Grimm in einem Videovortrag. Die Veranstaltung des Heikendorfer Yacht Clubs (HYC) findet im Clubheim des Vereins statt, an Bord des 123 Jahre alten ehemals königlich dänischen Feuerschiffs „Laesoe Rende“. hfr/Foto Jordt

16. April, 19.30 Uhr: Feuerschiff „Laesoe Rende“, Fischereihafen Möltenort, Heikendorf. Eintritt keine Angaben. Infos unter www.hyc86.de

Kieler Nachrichten - Ostholsteiner Zeitung 31. März 2010 (Seite 30)

PROBSTEER - Probsteier Bote Donnerstag, 25. März 2010 (Seite 16)

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Kieler Nachrichten - Ostholsteiner Zeitung 23. März 2010 (Tipps und Termine Seite 25)

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PROBSTEER - Probsteier Bote Donnerstag, 18. März 2010 (Seite 8)

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PB. Der Heikendorfer Yachtclub und die VHS Heikendorf laden am Sonntag, dem 16. Mai, in Möltenort zu einem interessanten maritimen Programm ein: Der Tonnenleger „Bussard" wird am Vorabend an der Außenmole in der Nähe des Feuerschiffes „Læsø Rende" im Möltenorter Hafen festmachen. Das Schiff kann am Sonntag zwischen 11 und 14 Uhr besichtigt werden. Um 11 Uhr wird es einen Vortrag an Bord des Feuerschiffes zum Thema „Moderne Navigationssysteme und ihre Anwendung auf der Seeschiffahrtstraße zum Nord-Ostsee-Kanal/ Kiel Canal" geben. Ab 13 Uhr ist an Bord Gelegenheit zu einem kleinen Imbiss und um 14 Uhr besteht die Möglichkeit zu einer dreistündigen Mitfahrt auf der „Bussard" rund Kieler Leuchtturm. Der Preis hierfür beträgt 15 Euro für Erwachsene, 8 Euro für Kinder. Anmeldungen für die Mitfahrt erbittet die VHS unter Tel. 0431 245163.

PROBSTEER - Probsteier Bote Donnerstag, 28. Januar 2010 (Seite 4)

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jd. Möltenort Mit einem Tag der offenen Tür, dem „Backen und Banken", starten der Heikendorfer Yachtclub und der Verein der Freunde und Förderer des Möltenorter Feuerschiffs am Sonntag, 31. Januar, ins neue Jahr. Thema des ersten „Backen und Banken" ist von 11 bis 14 Uhr die Hochseefischerei im Nordatlantik. Für einen kurzen Film und einen Vortrag konnte Kapitän Charly Behrendsen aus Cuxhaven gewonnen werden.

„In der Sprache der Seeleute bedeutet das Backen und Banken das Ereignis rund um den Vorgang der täglichen Mahlzeiten an Bord. Für die Seeleute eine Zeit der Pause und des Durchatmens", erklärt der Vorsitzende des HYC, Peter Wilde. In der „nachseemännischen" Zeit geht es neben dem Essen rund um das Thema Mensch und Meer in Wort und Bild. Maritime Technik, Kunst und Seefahrtshistorie – die Themen sind bunt gemischt. Die Veranstaltung hat Tradition und wird von vielen Gästen genutzt, um einen Blick auf das historische Schiff und seine Geschichte zu werfen.
Die Heikendorfer Peter Wilde und Karin Wettern würden sich freuen, wenn das Feuerschiff noch mehr im Bewusstsein der Gemeinde verankert wird. „Wir sind nicht nur schwimmendes Vereinsheim, sondern stellen die Räumlichkeiten auch für Vereine, Firmen oder private Feste zur Verfügung. Und wir organisieren Lesungen und Ausstellungen", zählt Karin Wettern begeistert auf. Hinzu kommt die Funktion als Schrevenborner Standesamt: Rund ein Dutzend Paare nutzen jedes Jahr die Chance, sich auf dem 120 Jahre alten Schiff da Ja-Wort zu geben. „Wo sonst gibt es ein Standesamt mit einem herrlichen Blick auf die Kieler Förde und maritimen Flair unter Deck", fügt Peter Wilde hinzu.

Besonderen Wert legen die Mitglieder von Yachtclub und Förderverein auf die Pflege der Seefahrtstradition und die Geschichte des Feuerschiffwesens. So wird vielerlei Material gesammelt, darunter Bücher und Bilder, sowie Themenabende und Vorträge veranstaltet. „Wir wollen die Brücke schlagen zwischen Seglern und Seefahrt-Interessierten", erklärt Peter Wilde. Dazu schaue man auch über den Tellerrand und sei für eine Vielzahl maritimer Themen offen. Neben dem „Backen und Banken", das in diesem Jahr gleich viermal stattfinden wird, lockt neben Lesungen und Vorträgen natürlich auch das beliebte Kieler-Woche-Frühstück im Juni – mit Blick vom Deck der Læsø Rende auf die Kieler Förde.

 
Chronik des Heikendorfer Yacht Clubs 1986-2009 in Presseartikeln HIER