Vorstand  Heikendorfer Yacht Club e.V

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Bericht des Jugendwarts auf der Mitgliederversammlung am 26.02.2016


Das letzte Jahr war relativ ruhig und unspektakulär. Die Anzahl der aktiven Mitglieder der Jugendabteilung hat sich 2015 stabilisiert. Zwei Kinder sind aus dem Verein ausgetreten dafür konnten zwei neue Kinder für den Verein gewonnen werden. Ein Geschwisterkind ist in das aktive Segeln mit eingestiegen. Weiter haben zwei erwachsene Jugendliche den Verein verlassen. Beide waren seit einigen Jahren aber nicht mehr aktiv.

In der Konsequenz der Beschlüsse der letzten Mitgliederversammlung werden mehrere erwachsene Jugendliche jetzt in der Liste der "erwachsenen" Mitglieder geführt, was allerdings die Größe der Jugendabteilung optisch etwas verringert.

Für dieses Jahr erwarten wir den angekündigten Eintritt von vier Kindern in den Verein und hoffen auch aus der Segel-AG Kinder gewinnen zu können.

Das Training konnte regelmäßig stattfinden und wurde von den Kindern gut angenommen. Die von den Trainern formulierten Ausbildungsziele für die einzelnen Gruppen wurden im Wesentlichen erreicht. Für die Jollensegler wurde im letzten Jahr kein Training angeboten. Der Grund dafür lag allein darin, dass wir nur einen jugendlichen Jollensegler hatten für den ständiges Alleintraining keine motivierende Option war. Zum anderen hätten der personelle und finanzielle Aufwand für ein solches Training in keinem guten Verhältnis gestanden. wir hoffen mit dem anstehenden Umstieg einiger Segler im Herbst hier wieder eine aktive Gruppe entwickeln zu können.

Unsere Segel-AG mit der Schule in Schönberg war wieder zufriedenstellend besucht. Die Maximalzahl von zehn Kindern wird jedoch seit längerer Zeit nicht mehr erreicht. Wir freuen uns aber dass durch diesen Weg eine Familie mit drei Kindern den Weg in den Verein gefunden hat.

Wir freuen uns besonders, dass in diesem Jahr eine Mutter und ein Jugendlicher die Trainer bei der Durchführung der Trainingsmaßnahmen unterstützen wollen.

Über die Motivation der älteren Kinder und Jugendlichen zum sportlichen Wettstreit, sprich für das Regattasegeln, haben wir uns in den vergangenen Jahren hinreichend die Köpfe zerbrochen und im Verein diskutiert. Wir haben dieser Entwicklung Rechnung getragen und die Trainer haben das "Regattatraining" für die älteren Kinder etwas zurückgefahren um dem Freizeitsport mehr Raum zu gegeben. Trotzdem haben einige Kinder Regatten gesegelt und haben dort auch gut Ergebnisse erreicht wie zum Beispiel zweite Plätze in Preetz und bei der Kreisjugendmeisterschaft.

Anders sieht es bei den jüngeren Seglern aus die in der Opti -Liga Kiel segeln dürfen. Dieses Anfängerformat wurde vor drei Jahren, auch mit unserer aktiven Beteiligung, ins Leben gerufen und hat sich zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Diese Regatten sollen die Kinder in den Wettbewerb bringen und auf Ranglistenregatten vorbereiten. Dabei dürfen die Kinder während der

Wettfahrten Hilfe von den Trainern bekommen. Die Veranstaltungen wurden von den meisten unserer "Kleinen" regelmäßig besucht. Am Ende der Serie konnten einige unserer Segler stolz sehr gute Plätze erreichen und ein Segler den zweiten Platz in der Jahreswertung für sich verbuchen.

Wir selbst waren auch wieder Ausrichter von Regatten. Neben unserer Traditionsregatta, dem Laesoe Rende Cup für Optimisten waren wir auch wieder Ausrichter einer Regatta der Opti-Liga Kiel. Der Feuerschiffscup musste wieder, wegen der zu geringen Meldezahlen, ausfallen. Unser Plan diese Regatta auch für die Bootsklasse Splash zu öffnen scheiterte daran einen Termin mit deren Klassenvereinigung zu finden.

Um Kindern und Jugendlichen, aber auch älteren Mitgliedern gerecht zu werden die nicht allein segeln wollen hatten wir in der gesamten Saison unseren Piraten einsatzbereit im Hafenvorfeld liegen. Obwohl das Angebot bestand sich in das Boot und dessen Handhabung einweisen zu lassen und gegebenenfalls auch mit einem Motorboot begleitet zu werden, wurde das Boot fast nicht gesegelt. Ich finde es schade das Equipment, was nicht zuletzt auch auf Wunsch von Mitgliedern angeschafft wurde, nicht genutzt wird. Letztlich muss der Verein, und für den Piraten die Jugendabteilung, nicht geringe Kosten für Liegeplatz und Ausstattung tragen und sich mit einigem Aufwand um die Bootspflege kümmern.

Ähnlich ist es mit dem kleinen Gummiboot welchen einsatzbereit im Hafen liegen sollte, weil Mitglieder auch mal eine Motorbootfahrt machen wollten. Leider ist auch dieser Fall fast nicht eingetreten. Immerhin konnten wir für die kommende Saison für dieses Boot Betreuer finden die sich um die Pflege kümmern.

Ein Highlight für unsere Kinder und Jugendlichen war wohl wieder unsere Segelfreizeit, die dieses Mal auf dem Feuerschiff stattfand. Unsere Kinder und Jugendlichen enterten für eine Woche die "alte Lady" und hatten bei super Wetter jede Menge Spaß. Es wurde ausgiebig gesegelt, gebadet, der Klettergarten in Friedrichsort besucht und vieles andere unternommen. Zum Abschluss gab es, wie immer, das traditionelle Sommerfest mit den Kindern, deren Eltern und vielen Vereinsmitgliedern.

Ebenso schön und gut besucht war die gemeinsame Weihnachtsfeier auf dem Feuerschiff. Bei Kakao, Kaffee, Kuchen und Gebäck gab es wieder viele interessante und lustige Gespräche.

Unsere Beteiligung am Weltfischbrötchentag und der Verkauf zur Windjammerparade haben uns im letzten Jahr leider nicht die großen Einnahmen beschert. Obwohl das Wetter weitgehend mitgespielt hat war der Erfolg nur mäßig.

Im Herbst begann ein Kurs zum Erwerb des Sportbootführerscheins, der mit 12 Teilnehmern gut besucht ist. Wir hoffen hieraus noch Leute für das Segeln und den Sportsegelschein gewinnen zu können.

Die materielle Ausstattung der Jugendabteilung ist weiterhin gut. Fast alle notwendigen Reparaturen und Pflegemaßnahmen konnten durch Eigenleistung realisiert werden. Von einem Hartschalenboot, welche seit Jahren ungenutzt war, haben wir uns für einen guten Preis getrennt.

Erwartungsvoll blicken wir voraus in die neue Saison und hoffen auf viele gute Segeltage und jede Menge Spaß mit "unseren" Kindern.

Ich wünsche allen eine gute Segelsaison. In diesem Sinne

Mast- und Schotbruch Frank Hildebrandt, Jugendwart

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