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Ein wahrhaft großes Ereignis
im Möltenorter Hafen...
Der HYC erhält eine neues
Mitglied und ein 12 Meter großer (langer) Hase wird getauft und gefeiert.
Das zu taufende Boot, eine Dufour 40 Performance (laut Fachpresse eine
gelungene Mischung aus Fahrten- und Regattayacht und Yacht des Jahres 2003)
gehört dem Berliner Segler Werner Helbig. Herr Helbig hat schon seit vielen
Jahren seinen Ferien-Wohnsitz in Heikendorf, was lag da näher als auch sein
neues Boot in Heikendorf zu beheimaten. Am 27. Mai war es dann soweit: Zur
Taufe waren zahlreiche Freunde aus Berlin angereist, der Eigner ist Mitglied
im YCM (nicht der Yacht Club de Monaco sondern der
Yacht-Club Müggelsee
auf Lindwerder an der Unterhavel) und seit diesem Tag auch Mitglied im
HYC'86. Getauft wurde die Harvey von Tochter Rike stilvoll mit Champagner.
Zuvor jedoch erläuterte Eckhard Peters in seiner humorvollen Taufrede den
Gästen den Namen Harvey. Bei Harvey handelt es sich um einen amerikanischen
Riesenhasen, das seinen Ursprung in einem Broadway-Musical namens "The White
Rabbit" hat. 1950 wurde aus dem Musical ein Film mit James Stewart "Mein
Freund Harvey". Stewart spielt hier den 42-jährigen Elwood P. Dowd, der
gerne einen "lüpfen", sprich, einen trinken geht. Vielleicht auch oftmals
viel zu viel. Aber er geht nicht alleine, sondern sein Freund ist ständig
dabei. Es handelt sich um Harvey, einem zwei Meter großen, weißen,
unsichtbaren Hasen. Dieser Hase Harvey schafft es, dass Elwood die Unbilden
seines Lebens leichter erträgt, ihn zu einem glücklichen und lebensfrohen
Menschen macht. Und so soll das Boot mit Namen Harvey auch dem Eigner und
seinen Segelfreunden ein Stück Lebensfreude bringen.
Nach der Taufe, bei der der Anker mit Champagner übergossen wurde, wurde der
glückliche Eigner offiziell in den HYC aufgenommen, Vereinsnadel und Stander
nebst Taufgeschenk (einer Gummipütz mit nützlichem Inhalt) wurden von Uwe
Landschoof überreicht. Der Stander wurde auch gleich gehisst, regelgerecht
unter dem Stander des YCM. Anschließend fand auf der Laesoe Rende die
Tauffeier statt, wo es neben Fassbier und allerlei Köstlichkeiten auch das
von Uwe Landschoof wie immer meisterhaft zubereitete Labskaus gab. Für
Landratten: Der Name Labskaus stammt vom
englischen Wort „lobs-course“ und bedeutet etwa: „Speise für derbe Männer“.
Das Labskaus wird u.a. mit gepökelter Rinderbrust, Kartoffeln, Zwiebeln und
verschiedenen Gewürzen hergestellt und erhält seine rötliche Farbe nicht
etwa durch Zugabe von Roter Beete, sondern durch das Pökelfleisch. Labskaus
ist das traditionelle Gericht der Matrosen, besteht aus allem was immer an
Bord war und sich lange hielt. Früher galt es als Arme-Leute-Essen, weil
alle Reste darin verwertet wurden.
Ein paar Daten zur Harvey:
Dufour 40 - Hervorragende Segelleistung mit höchstem Komfort. Durch die
Optimierung des Gewichtes wird die Dufour 40 zu einer überdurchschnittlich
schnellen Segelyacht auf allen Kursen. Für besonders angenehmes Verhalten im
Seegang sorgt die ausgewogene Stabilität - die Dufour 40 gleitet sanft über
die Wellen. Auch unter Deck setzt sich die ausgewogene Linie der
Konstruktion durch - ein großzügiges Raumangebot und ausreichend Stauraum
runden das Bild ab.
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Länge (LüA) :
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12,32 m
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Breite : |
3,90 m
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Tiefgang : |
1,60 m
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Verdrängung: |
7,3 t
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Kojen : |
6+2
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Segelfläche : |
89 m²
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Der
italienische Konstrukteur Umberto Felci entwarf eine schnelle und
elegante Yacht mit viel Wohnkomfort. Dabei ist die Dufour 40
verhältnismäßig schlank und nicht hochbordig. Die Yacht ist aber
auch auf Regattabahnen zu Hause: Die Dufour 40 wurde im Jahr 2005 im
spanischen Alicante Weltmeister in der Gruppe IMS 670 und das mit
großem Vorsprung. Das Boot zählt mit einer Segeltragezahl von knapp
4,9 zu den sehr sportlichen Exemplaren. Dank schneller
Segelflächenanpassung ist man jederzeit in der Lage, aus dem
Rennross ein zahmes Pferd zu machen. Auf der anderen Seite kann man
schon bei geringen Winden den vollen Segelspaß genießen und ist
darüber hinaus schneller am Ziel. Die Dufour 40 bietet viel fürs
Geld. Besonders hervorzuheben sind die guten Segeleigenschaften und
die Möglichkeit, durch die entsprechende Segelwahl das Verhalten der
jeweiligen Crew anzupassen. So hat man schon bei wenig Wind
Segelspaß. Die Verarbeitung ist durchweg in Ordnung, der Holzausbau
ist sehr ansprechend. Die ungewöhnliche Optik unterstreicht ,
dass sich die Linien von der Masse des Markts abheben sollen. |

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